Studieren an Fachhochschulen
Fachhochschulen locken mit kurzen Studienzeiten und starker Praxisorientierung.
Etwa 150 Fachhochschulen gibt es, darunter auch 30 staatlich anerkannte Fachhochschulen in privater Trägerschaft, so zum Beispiel kirchliche Fachhochschulen oder Wirtschaftsakademien.
An Fachhochschulen findest du eine breite Fächerpalette, die von Architektur über Betriebswirtschaft und Informatik bis hin zu Vermessungstechnik und Wirtschaftsrecht reicht. Studiengänge im Medien- und Informationswesen, der Landwirtschaft oder dem Gesundheitswesen, aber auch naturwissenschaftliche Fächer ziehen junge Leute an.
FH-Studiengänge gelten gemeinhin als praxisorientierter als Studiengänge an Universitäten. Je nach Bundesland absolvieren FH-Studenten in allen Studiengängen ein bis zwei praktische Studiensemester, in denen sie ihr zukünftiges Berufsfeld kennen lernen. Absolventen, die darüber hinaus die Möglichkeit nutzen, ihre Diplomarbeit in Kooperation mit der Industrie zu verfassen, können nach abgeschlossenem Studium bereits auf bis zu eineinhalb Jahre Praxiserfahrung zurückgreifen.
Neben der praktischeren Ausrichtung sind FH-Studiengänge auch kürzer als vergleichbare universitäre Angebote. Für diesen zeitlichen Vorsprung musst du allerdings ein strafferes Ausbildungsprogramm in Kauf nehmen. Dein Stundenplan lässt dir in der Regel wenige Wahlmöglichkeiten.
Über mangelnde Leistungskontrollen kannst du an einer Fachhochschule auch nicht klagen. Am Ende jedes Semesters wird das erworbene Fachwissen in Prüfungen nachgewiesen. Die Semesterferien fallen ebenfalls kürzer aus als an den Universitäten.

